Frontalunterricht und eLearning – Teil 3

Frontalunterricht und eLearning – Teil 3

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Übungen die nicht mit einer Bewertungsmatrix überprüft werden
können sind für eLearning Übungen ungeeignet. Alle Inhalte die individuell sind und in verschiedenen Varianten als richtig verwertet werden können, werden idealerweise durch Lehrkräfte bewertet.

Es hat sich gezeigt, dass eLearning und Frontalunterricht eine geeignete Partnerschaft bilden können. Die Lehrmethode Frontalunterricht ist nicht mehr zeitgemäß und die Lernmethode eLearning ist nicht für alle Inhalte anwendbar.

Effektiver Frontalunterricht ist die Vermittlung von Inhalten und Zusammenhängen in kurzen Zeitabschnitten mit kurzgefassten Skripten, viel Visualisierungen und gut aufbereiteten Erklärungen. Den Lernenden auffordern zum Zuhören und mitschreiben, dem „eigenen“ Verarbeiten.

Effektives eLearning sind kurze den Unterricht ergänzende Text mit Visualisierungen und viel Überungseinheiten. Wiederholungen sollten unendlich möglich sein und der Lernende sollte eine sofortige Rückmeldung zur erbrachten Leistung nach jeder Übungseinheit erhalten. Wird der Lernende angeregt seine Leistungen durch Wiederholung zu erhöhen, bis eine Automatisierung des Erlernten erfolgt ist das optimale Lernergebnisse erreicht.

Die notwendige Wiederholungshäufigkeit der zu vermittelnden Themen ist in der klassischen Unterrichtsform des Frontalunterricht nicht gegeben. Eine jederzeit verfügbare Übungsform – Leistungsabfrage mit Rückmeldung für den Lernenden ist durch Frontalunterricht nicht gegeben.

Als erlernt gilt, was ohne großen Zeitaufwand aus dem Gedächtnis abgerufen wird. Das Gehirn ist faul und legt nach jeder Wiederhlung eine Synapsen an, die solange gestärkt wird, bis das Gehirn zum Abrufen der hinterlegten Informationen keinen Aufwand mehr benötigt.

Artikel aus 2016 – Übertragen in die CUBE Redaktion 2017

Über den Autor

Miriam Haberer administrator

Berufspädagogin | Qualitätsmanagerin im Bildungswesen