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Frontalunterricht und eLearning – Teil 2

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Ausbildungsbereiche und Themenbereiche mit starkem Praxisbezug, wie Handwerk oder das Sortieren von Belegen eignen sich weniger für eLearning Varianten. Themen bei denen viel Theorie abgefragt wird sind am besten für die Anwendung geeignet.

Tafelbilder haben den Vorteil, dass diese während der sprachlichen Vermittlung von Inhalten interaktiv entstehen und individuell just in time angepasst werden. Videos auf einer Lernplattform sind Zeitintensiv in der Entstehung und bleiben in der Erstversion starr.

Eigene Mitschriften der Lernenden
während des Unterrichtes haben den Vorteil, dass Sie der Denkweise des Lernenden angepasst sind und den Nachteil, dass sich eventuell unerkannte Fehler einschleichen die nicht überprüft werden. Mitschriften zu vorhandenen Texten werden selten gemacht. Die ständige Verfügbarkeit fordert nicht zur Mitschrift auf, der Weg durchs Auge, Ohr und durch das Gehirn, durch die eigene Hand aufs Papier und vom Auge erfasst, ist einer der wertvollsten Methoden in der Vermittlung von Wissen. Ein starkes PRO für den Frontalunterricht bei dem die Lernenden aufgefordert sind zuzuhören und mitzuschreiben.

Das spricht gegen die Ausgaben von dicken Skripten und für den Einsatz von eLearning Plattformen. Sind die Inhalte der eLearning Plattform attraktiv für den Lernenden und hauptsächlich für Übungszwecke aufbereitet, ist das eLearning eine Aufwertung des Frontalunterricht durch die Möglichkeit der individuellen Festigung des Unterrichtsstoffes.

Unterricht wird attraktiver durch eingeschobene Überungseinheiten mit sofortiger Rückmeldung. Die Lehrenden widmen sich in der Zeit der Übungsphase denen die Unterstützung benötigen. Die Lernenden müssen nicht lange auf Rückmeldungen nach langwieriger Korrektur warten.

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